Sechstklässler erklären die Natur mithilfe von Stop-Motion-Filmen

05.02.2018 20:46

Von: Martin Lindenthal

Wie entstehen Tornados, was ist ein Tsunami oder wie entsteht ein Küken? Diesen und anderen spannenden Fragen sind 30 Schülerinnen und Schüler aus den Klassen 6d und 6b im Rahmen der Profilstunden „Robotik und Erklärvideo“ auf dem Grund gegangen.

Ihr Kurslehrer Martin Lindenthal teilte ihnen zunächst mit, auf was sie beim Erstellen eines Erklärvideos achten müssen. Am Anfang steht das Thema. Dazu sollten alle Schülerinnen und Schüler sich selbst eine naturwissenschaftliche Frage stellen, die sie interessiert. War diese gefunden, ging die Suche nach der Antwort los. Dabei kam dem Internet eine entscheidende Bedeutung zu. Die Schüler lernten dabei, aus dem Angebot des Internets brauchbares von unbrauchbarem Material zu unterscheiden bzw. zu trennen. Viele Artikel wurden durchforstet, bis  das Geheimnis so mancher Fragestellung gelüftet war.

Nun kam der für die meisten Schülerinnen und Schüler spannendste Teil, nämlich das Erstellen des Films. Aber auch da mussten sich die Schülerinnen und Schüler erneut großen Herausforderungen stellen: Am Anfang des Films kommt das sogenannte Storyboard – eine Art Dokumentation, wie der Film verlaufen soll, welche Szenen abgelichtet werden sollen, welche Figuren in den Szenen zum Einsatz kommen, welche Belichtung, welche Geräusche und noch vieles mehr.

Die nächste Phase war die kreativste Phase – Legomännchen, Legoautos, aber auch viele selbstgemalte Wolken, Hühner und Blitze huschten nun über die Tische des Physikraumes. Dabei wurden immer wieder die Smartphones in die Stative geklemmt (dem Förderverein sei an dieser Stelle herzlich gedankt) und neu auf die aufwändig aufgebauten Hintergründe gerichtet. Den Schülerinnen und Schülern machte dies sichtlich viel Spaß! Wo darf man schließlich sonst noch während der Schulzeit  mit dem Handy „arbeiten“ und mit LEGO „spielen“?

Als alle Szenen in der „Kiste“ waren – und das waren z.T. über 500 Bilder – kam die letzte Hürde, nämlich den passenden Text über die Bilder zu sprechen. Es war gar nicht so einfach, Text und Bild zu synchronisieren – aber schließlich haben es doch alle geschafft und dies mit erstaunlichem Erfolg, wie das schöne Beispiel weiter unten auf dieser Seite zeigt.

 

 



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